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Akasol eröffnet zweite Produktionslinie in Langen vorzeitig

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Akasol eröffnet zweite Produktionslinie in Langen vorzeitig

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Der Batteriesystem-Hersteller Akasol hat seine zweite Serienproduktionslinie für Lithium-Ionen-Batterien am Produktionsstandort im hessischen Langen in Betrieb genommen – sechs Monate früher als ursprünglich geplant.

Mit der Implementierung der zweiten Serienproduktionslinie hat das Unternehmen nach eigenen Angaben seine jährliche maximale Produktionskapazität in Langen auf bis zu 800 MWh gegenüber dem Jahr 2019 mehr als verdoppelt. Auf der ersten Produktionslinie, die Akasol im Jahr 2017 in Betrieb genommen hatte, wurden bisher die Batteriesysteme der ersten Generation hergestellt. In früheren Berichten war dort von einer Kapazität von 300 MWh die Rede. Auf der schlichtweg „Langen II“ genannten neuen Montagelinie sollen nun die Systeme der zweiten Generation gefertigt werden.

Mit dieser Weiterentwicklung reagiert Akasol zudem auf die steigenden Reichweitenanforderungen bei der Elektrifizierung von Nutzfahrzeugen. Mit der zweiten Batteriesystemgeneration kann das Unternehmen seinen Serienkunden ab Mitte 2020 Batteriesysteme mit über 30 Prozent zusätzlicher Energie bei gleichem Gewicht und gleichem Bauraum in Serie liefern.

„Angesichts der dynamischen Marktentwicklung und der damit verbundenen Erweiterungen unserer Rahmenverträge mit bestehenden Serienkunden sowie aussichtsreichen Gesprächen mit potenziellen Neukunden ist es umso erfreulicher, dass wir unsere Produktionskapazitäten mit einer zweiten und gleichzeitig verbesserten Serienproduktionslinie am Standort Langen sechs Monate früher als beim IPO angekündigt ausbauen konnten“, sagt Sven Schulz, CEO der Akasol AG. Zudem sei ein Wechsel von dem aktuellen Zwei- auf einen Dreischichtbetrieb möglich.

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Dabei will das Unternehmen aber die derzeitigen Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie abwarten. „Natürlich erwarten wir eine kurzfristige Beruhigung der Nachfrage aufgrund der Maßnahmen im Zusammenhang mit der Eindämmung und zur Verlangsamung der Ausbreitung des Corona-Virus“, sagt CFO Carten Bovenschen. „Nichtsdestotrotz erwarten wir noch ein starkes zweites Halbjahr 2020.“ Neben Langen II würde auch der Aufbau der US-Produktion in Hazel Park die Grundlage für das nachhaltige Wachstum schaffen. CEO Schulz ergänzt, dass er „nach heutigem Stand der Dinge und einer kontinuierlichen Überprüfung unserer Lieferketten“ davon ausgeht, dass die Materialverfügbarkeit für die kommenden Monate gesichert sei.

Neben Langen und Hazel Park will Akasol auch am Hauptsitz in Darmstadt eine neue Fertigungsstätte errichten – mit einer Gesamtkapazität von 5 GWh soll Darmstadt den Standort Langen dann deutlich übertreffen.
akasol.com

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Dieser Blog Artikel wurde auf Speichertechnik – electrive.net veröffentlicht.

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