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Mittwoch, Februar 19, 2020
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Alpiq & Mercedes kooperieren bei stationären Batteriespeichern

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Der Schweizer Energiekonzern Alpiq und Mercedes-Benz Energy schließen eine Liefervereinbarung zum stationären Einsatz von Batterien aus Elektrofahrzeugen. Die Speichereinheit weist eine Leistung von 1,5 MW und eine Bruttokapazität von 1,4 MWh auf. Eine Skalierung nach oben sei möglich.

Mercedes-Benz Energy liefert hierfür auf Elektroauto-Akkus basierende Speichersysteme. Alpiq steuert das Energiemanagementsystem bei und ist verantwortlich für die Planung, die Installation und den Vertrieb. Zudem konfiguriert Alpiq die Software und passt die individuellen Dienstleistungen an die jeweiligen Kundenbedürfnisse und Einsatzzwecke an.

Als zusammengeschlossenes Speichersystem würden solche Batterien einen wesentlichen Beitrag zur Energieeffizienz und Senkung der Lastspitzen von Industrieunternehmen sowie zur Netzstabilisierung und Integration von erneuerbaren Energien leisten, heißt es.

Schon heute setzt Alpiq große stationäre Batteriespeicher ein und steuert diese mittels künstlicher Intelligenz, um einen „optimalen Betrieb und wirtschaftlichen Einsatz zu gewährleisten“. Seit April 2019 betreibt Alpiq unter anderem einen 1,2-Megawatt-Batteriespeicher für das Elektrizitätswerk Maienfeld. Dieser reduziert im Versorgungsgebiet des Energieversorgers kostspielige Lastspitzen und erbringt Sekundärregelleistung für den Systemdienstleistungsmarkt.

Für Mercedes-Benz Energy ist es kein unbekanntes Geschäftsfeld. Zuletzt hatte die Daimler-Tochter im Juni 2018 einen weiteren Großspeicher aus E-Auto-Batterien in Betrieb genommen. In der Anlage im Elverlingsen (Südwestfalen) wurden insgesamt 1.920 Batteriemodule zu einem „lebenden Ersatzteillager“ gebündelt. Mit einer installierten Leistung von 8,96 MW und einer Energiekapazität von 9,8 MWh steht der Batteriespeicher dem Energiemarkt u.a. zur Erbringung von Primärregelleistung zur Verfügung. Zusammen mit dem bereits 2016 eröffneten 12,8 MWh starken Second-Life-Batteriespeicher in Elverlingsen und dem 17,4 MWh großen Ersatzteilspeicher in Hannover wurden damit bereits 40 MWh als Pufferspeicher ans Netz gebracht. Hinzu gesellt sich noch der 13 MWh große Speicher aus nicht weniger als 1.000 Smart-Batterien der zweiten Generation.
alpiq.com

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Dieser Blog Artikel wurde auf Speichertechnik – electrive.net veröffentlicht.

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