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Dienstag, Januar 28, 2020
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Lokaler Tesla-Freund informiert in Grünheide mit Musk-Buch > teslamag.de

Wenn alles glatt geht, wird das Brandenburger Örtchen Grünheide östlich von Berlin bald eine bedeutende Rolle für die Zukunft der Elektromobilität spielen, denn dort will Tesla-CEO Elon Musk bis Juli 2021 seine europäische Gigafactory (GF4) errichten. Vielen der lokalen Bewohner waren bislang waren weder Tesla noch der umtriebige CEO ein Begriff, doch ein Tesla-Freund vor Ort möchte das ändern: Er hat fünf Exemplare einer halboffiziellen Musk-Biografie gekauft und Spenden für elf weitere gesammelt, die er Büchereien in der Umgebung zur Verfügung stellen möchte.

Er habe Ende 2019 bei den Bibliotheken in Grünheide und im benachbarten Ort Erkner nach der Biografie gefragt, erklärte Albrecht Köhler, der unter dem Twitter-Namen @gigafactory_4 über das Gigafactory-Geschehen vor Ort informiert, auf Nachfrage. In keiner davon aber habe es das Buch gegeben, sodass er eben selbst aktiv geworden sei. Vorher sei er von mehreren Personen nach dem Buch gefragt worden und habe auch von sich aus angeboten, es zu verleihen. Denn er halte für wichtig, dass vor Ort bekannt ist, „wie Musk tickt“.

Bei der Aktion geht es um das Buch „Elon Musk: Tesla. SpaceX, and the Quest for a Fantastic Future“, des Journalisten Ashlee Vance, zu dem Musk nach einigem Sträuben mit Interviews und Kontakten zu seinem Umfeld beigetragen hat. Unter dem Titel „Elon Musk: Wie Elon Musk die Welt verändert“ ist es auch auf Deutsch verfügbar und schildert den Weg von Musk von seiner teils unschönen Kindheit und Jugend in Südafrika zum wohl bedeutendsten Unternehmer unserer Zeit.

Fünf Exemplare des Buchs hat Köhler schon auf eigene Rechnung gekauft, wie er sagt. Um noch mehr Aufklärungsmaterial in die Hand der lokalen Bevölkerung zu bekommen, startete er außerdem auf Twitter eine Spenden-Aktion, bei der innerhalb von drei Tagen rund 110 Euro zusammenkamen. Das wird für weitere elf Musk-Biografien reichen, denn auf Vermittlung von teslamag.de hat der Finanzbuch-Verlag zugesagt, sie mit 50 Prozent Rabatt nach Grünheide zu liefern (Hinweis: Das Buch wurde von einem der Geschäftsführer von teslamag.de ins Deutsche übersetzt; er ist aber nicht an den Einnahmen daraus beteiligt).

Er versuche, sich „eher neutral zu verhalten, aufzuklären und zu dokumentieren“, erklärt Köhler die Motivation für seinen Einsatz. Als Tesla-Freund könne man ihn aber durchaus bezeichnen. Weil er jetzt mehr Bücher kaufen kann, sollen neben den Büchereien in Grünheide und Erkner auch mehrere Bücherleihkisten in der Gegend zwei Exemplare der Musk-Biografie bekommen. Weitere will er über den Twitter-Kanal @gruenheide4futr selbst zum Ausleihen anbieten, und auch die Bücherei in der nahe gelegenen Stadt Fürstenwalde möchte er darauf ansprechen.

Dieser Blog Artikel wurde auf Teslamag.de veröffentlicht.

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