Start Elektroautos Workhorse stellt Entwicklung des E-Pickups W-15 ein

Workhorse stellt Entwicklung des E-Pickups W-15 ein

0
Workhorse stellt Entwicklung des E-Pickups W-15 ein

workhorse-w-15-pick-up-01

Mit dem W-15 wollte der US-Hersteller Workhorse einen E-Pickup mit Range Extender auf den Markt bringen. Wie das Unternehmen jetzt gegenüber electrive.net bestätigte, wurde das Pickup-Projekt bereits vor einigen Monaten eingestellt.

Der W-15 wurde zu Preisen ab 52.500 Dollar angeboten, laut dem Unternehmen lagen bereits über 6.000 Vorbestellungen vor. Mit dem Strom aus dem Akku sollte der W-15 bis zu 130 Kilometer weit fahren können, der Range Extender sollte die Weichweite um bis zu 500 Kilometer mit einer Tankfüllung erhöhen. Dabei war der W-15 auf Handwerker und andere professionelle Nutzer zugeschnitten: Über eine 7,2 kW-Steckdose sollten mit dem Strom der Antriebsbatterie etwa auch elektrische Maschinen an entlegenen Baustellen angetrieben werden können.

Daraus wird nun aber nichts. Auf Anfrage von electrive.net bestätigte ein Sprecher, dass der W-15 „kein aktives Projekt mehr für Workhorse“ sei. „Wir hatten vor etwa einem Jahr einen Führungswechsel und die Entscheidung wurde getroffen, unser Kerngeschäft mit den Lieferwagen und Last-Mile-Liefersystemen fortzusetzen“, so der Sprecher weiter.

Der angesprochene Führungswechsel betrifft Steve Burns. Der Manager hat nicht nur Workhorse gegründet, sondern inzwischen auch Lordstown Motors. Bei Workhorse, die nun ihre Lieferwagen unter anderem für UPS bauen wollen, gab es demnach finanzielle Probleme. An seinem E-Pickup-Projekt hat Burns mit Lordstown aber festgehalten – und nicht nur sein Vorwissen mitgenommen. Wie Daniel Zito, Vice President Business Developement bei Workhorse, gegenüber electrive.net bestätigte, hat das Unternehmen die Technologie aus dem W-15-Programm an die Lordstown Motors Corporation lizensiert.

– ANZEIGE –

Lordstown hat laut amerikanischen Berichten auch die Vorbestellungen von Workhorse übernommen. Die Übernahme der Technologie erklärt auch, wie es für Lordstown möglich ist, die relativ kurze Zeitspanne von der Bekanntgabe des Projekts bis zum angepeilten Produktionsbeginn im November oder Dezember dieses Jahres zu erreichen. Allerdings wird der W-15 nicht nur umdesignt, sondern auch die Technik umgebaut: Der Endurance soll bekanntlich ein reiner E-Pickup mit vier E-Motoren und einer Gesamtleistung von 450 kW werden. Der Range Extender wurde dabei ersatzlos gestrichen.

Auch Workhorse hat übrigens ein Interesse daran, dass Lordstown den Endurance auf den Markt bringt – zum einen wegen der Lizenzgebühren, zum anderen ist Workhorse zu zehn Prozent an Lordstown beteiligt.

Einem US-Bericht zufolge hat Lordstown Motors im vergangenen Jahr bereis 12,2 Millionen Dollar an Workhorse überwiesen. Demnach zahlt Lordstown für die ersten 200.000 verkauften Fahrzeuge eine Lizenzgebühr von einem Prozent des Brutto-Verkaufspreises an Workhorse. Für die ersten 6.000 Fahrzeuge – also die übertragenen Vorbestellungen – erhält Workhorse zudem eine Provision von vier Prozent des Brutto-Verkaufspreises.
businessjournaldaily.com, greencarreports.com

Service4Charger

– ANZEIGE –

Ob Ladesäule oder kompletter Ladepark – Service4Charger macht es möglich: Die passende Ladeinfrastruktur planen, aufbauen lassen und anschließend betreiben, das ist für viele Menschen noch „Neuland“. Service4Charger stellt sich deshalb an die Seite von Energieversorgern, Autohäusern, Unternehmen sowie Privatpersonen – und unterstützt von der Planung bis zum Betreiben komplexer Infrastruktur. Alle Infos finden Sie hier >>

Dieser Blog Artikel wurde auf Automobil – electrive.net veröffentlicht.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here